Mykologie

In der Medizinischen Mykologie werden Infektionen des Menschen durch Pilze vor allen durch mikroskopische und kulturelle Methoden nachgewiesen. Im Vordergrund stehen dabei Pilze der Gattungen Candida, Aspergillus und Trichophyton die eine große Bandbreite an verschiedenen Infektionen auslösen können. Daneben werden auch seltenere Gattungen wie z.B. Alternaria, Cryptococcus, Fusarium, Geotrichum, Mucor, Rhizomucor, Rhizopus, Scedosporium und Trichosporon immer häufiger als Erreger von Mykosen isoliert. Zum Nachweis werden spezielle Färbetechniken und selektive Kulturmedien eingesetzt. Die Differenzierung erfolgt klassischerweise über makro- und mikromorphologische und wenn möglich (vorwiegend bei Sprosspilzen der Gattungen Candida, Geotrichum und Trichosporon) über biochemische Methoden. Neben diesen klassischen Methoden werden zunehmend auch modernere Verfahren wie Sequenzierung und Massenspektrometrie angewendet. Bei Sprosspilzen werden von ätiologisch relevanten und invasiven Isolaten Resistenztestungen gegen alle gängigen Antimykotika durchgeführt. 

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