Legende

Zur Erklärung

x(W): Weiterleitung an ein dem Verbund angeschlossenes Labor
x(U): Unterüberweisung an leistungserbringendes Fremdlabor
x(N): nicht akkreditiert

Hinweise zum Untersuchungsprogramm

Die angegebenen Referenzbereiche sind ggf. von der verwendeten Untersuchungsmethode abhängig und können daher nur zur Orientierung dienen. Die Angaben zu klinischen Indikationen, Beurteilungen und Bemerkungen beziehen sich auf wichtige Informationen zur jeweiligen Laboruntersuchung und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Qualität

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ADH (Adiuretin)

ADH, Vasopressin 
Stand vom 07.01.2015
Bezeichnung ADH (Adiuretin)
Synonyme ADH, Vasopressin
Zuordnungen Endokrinologie
Probenmaterial
2 (1,2) ml Serum, EDTA-, Heparin-Plasma oder 10 (5) ml Urin
Abnahmehinweise wegen starker zirkadianer Schwankungen parallel Osmolalität im Plasma und Urin bestimmen.
EDTA-Blut sofort nach der Blutentnahme zentrifugieren.
Vor der Blutentnahme keinen Kaffee, Tee, kein Nikotin, ggf. Medikamente 48 Stunden vorher absetzten
Probentransport Botendienst empfohlen, Postversand möglich.
Probentransport tiefgefroren (ca. -20°C)
Klinische Indikationen Verdacht auf Diabetes insipidus als weitere Diagnostik bei Polyurie und Polydipsie nach Ausschluss eines Diabetes mellitus
Klassifikation EDMA: 12 06 04 08 00
Methode RIA
Referenzbereiche Serum/Plasma: < 6,7 pg/ml
Urin: 1,9 - 52 pg/ml
Beurteilung Hyperosmolalität und Verminderung des extrazellulären Flüssigkeitsvolumens stimulieren die ADH-Sekretion.
Zentraler Diabetes insipidus:
ADH inadäquat vermindert
Renaler Diabetes insipidus:
ADH inadäquat erhöht
ADH sonst vermindert bei: Alkoholismus, nephritischem Syndrom
ADH sonst erhöht bei: ZNS-Erkrankungen, akute intermittierende Porphyrie
Bei unklaren Befunden sollte die Durchführung eines Durstversuches in Betracht gezogen werden.