Datenschutzhinweis SARS-CoV-2-Testergebnis online

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Erweiterte Indikationen für SARS-CoV-2-PCR-Test bei Symptomatik, Prä- und Asymptomatik

Die SARS-CoV-2-PCR kommt zum direkten Nachweis bei symptomatischen Patienten zum Tragen. Von einer ungezielten Testung mittels SARS-CoV-2-PCR von asymptomatischen Personen wird in der Regel aufgrund der unklaren Aussagekraft eines negativen Ergebnisses, welches lediglich eine Momentaufnahme darstellt, abgeraten. Da die Viruslast von prä- und asymptomatischen Infizierten sich jedoch nicht von symptomatischen Patienten unterscheidet, können unter bestimmten Voraussetzungen nun auch asymptomatische Personen getestet werden.

Indikation bei Symptomatik


Indikationen bei Asymptomatik/Präsymptomatik

  • Zur epidemiologische Abklärung von Kontaktpersonen 1. Grades eines laborbestätigten Falles werden prä- bzw. asymptomatische Personen getestet (www.rki.de/covid-19-kontaktpersonen) – insbesondere im Kontext von Ausbruchssituationen oder bei einer nicht zuverlässig erhebbaren Symptomatik. Ein negatives Testergebnis bei Kontaktpersonen 1. Grades ist kein Anlass, eine Quarantänezeit zu verkürzen.
  • Im stationären Bereich können prä- oder asymptomatische Patienten vor Aufnahme in Risikobereiche (z.B. Hämato-Onkologie, Geriatrie) und Health care worker/Mitarbeiter/innen in der Patientenversorgung nach einem bestimmten Schema auf SARS-CoV-2 unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen epidemiologischen Situation getestet werden, um nosokomiale Übertragungen zu minimieren (www.rki.de/covid-19-patientenversorgung).
  • In Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie in Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen können asymptomatisches Pflegepersonal und Heimbewohner in Abstimmung mit der lokalen Gesundheitsbehörde periodisch hinsichtlich SARS-CoV-2 getestet werden, um prä-/asymptomatisch infizierte Personen zu identifizieren und Infektionsketten zu unterbrechen (www.rki.de/covid-19-pflegeeinrichtungen).

Risikogruppefaktoren für einen schweren Verlauf*:

  • Personen ab 50–60 Jahren (mit stetig steigendem Risiko)
  • Raucher
  • Stark adipöse Menschen
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen des
    • Herz-Kreislaufsystems (z. B. KHK und Bluthochdruck)
    • chronische Lungenerkrankung (z. B. COPD)
    • chronische Lebererkrankung
    • Patienten mit Diabetes mellitus
    • Patienten mit einer Krebserkrankung
    • Patienten mit einer Immundefizienz oder -suppression (z. B. Cortison)
    *Schwere Verläufe treten bei Personen ohne Vorerkrankung oder bei jüngeren Patienten auf, jedoch seltener.

Hinweise zur Diagnostik
SARS-CoV-2-Diagnostik mittels PCR

Nur der Nachweis von SARS-CoV-2 selbst bzw. dessen RNA-Bestandteil lässt zuverlässig den Rückschluss zu, dass eine Person zum Zeitpunkt der Untersuchung infiziert ist (asymptomatisch oder symptomatisch). Die in Deutschland entwickelte PCR-Methode zum Virusnachweis gilt als Goldstandard und ist weithin auch international etabliert. Das Testergebnis liegt meist innerhalb von 24 Stunden vor. Der Test wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

Ein negatives PCR-Ergebnis schließt die Möglichkeit einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht vollständig aus. Falsch-negative Ergebnisse können z. B. aufgrund schlechter Probenqualität, unsachgemäßem Transport, ungünstigem Zeitpunkt der Probenentnahme (bezogen auf den Krankheitsverlauf) nicht ausgeschlossen werden. Wenn ein Patient mit starkem Verdacht auf SARS-CoV-2-Infektion in der initialen PCR negativ getestet wird, sollte eine erneute PCR-Untersuchung durchgeführt werden. Das am besten geeignete Untersuchungsmaterial ist vom Zeitpunkt der Entnahme im Verlauf der Erkrankung abhängig. Bei tiefen Atemwegsinfektionen ist die alleinige Testung von Probenmaterial aus dem Oro- und Nasopharynx zum Ausschluss einer Infektion nicht geeignet, da in dieser Phase der Erkrankung ggf. nur Material aus dem unteren Respirationstrakt oder Stuhl in der PCR positiv sind.

Antikörpertest gegen SARS-CoV-2 IGG und IGA

Abrechnung

Bei klinischem Verdacht gemäß Falldefinition des RKI ist die Untersuchung mittels PCR seit dem 01.02.2020 eine Kassenleistung (EBM 32816). Für die Diagnostik kann der Veranlasser die Ausnahmekennziffer 32006 angeben und die Fälle sind mit der EBM-Ziffer 88240 zu kennzeichnen.

Stand: 24.06.2020

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