Durchführung des Dimaval-Tests
Verdacht auf chronische Quecksilberbelastung bei Patienten mit Zahnfüllungen aus Amalgam
Klinische Bedeutung:
Der Quecksilbermobilisationstest mit dem Medikament Dimaval ist geeignet eine Quecksilberspeicherung im Körper nachzuweisen. Insbesondere werden Quecksilberkonzentrationen innerer Organe, in Abhängigkeit von der Anzahl der Amalgamfüllungen, nachgewiesen.
Mit dem Test werden hauptsächlich die leicht mobilisiebaren Anreicherungen, nicht aber die toxikologisch relevanten Konzentrationen im Nervensystem erfasst.
Testdurchführung:
Zunächst, Bestimmung des Basalwertes für Quecksilber. Für die Bestimmung des Ausgangswertes kann eine Spontanurin-Probe, vorzugsweise eine Probe des ersten Morgenurins, verwendet werden. Genauer erfolgt die Bestimmung des Basalwertes im 24-Stunden-Sammelurin. Nach vollständiger Entleerung der Blase, Verabreichung von 300 mg Dimaval (DMPS) per os mit etwas Wasser.
Bestimmung von Quecksilber im 24-Stunden-Sammelurin, nach Verabreichung von Dimaval.
Probenmaterial:
24-Stunden-Sammelurin
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Dimaval-Test
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