Nahrungsmittelunverträglichkeiten

 

Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

 

Was sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten?

 

Nahrungsmittelunverträglichkeiten gehören zu den am häufigsten beklagten Beschwerden. Sie äußern sich als Bauchschmerz, Missempfindungen, Völlegefühl, Blähungen oder wiederkehrende Durchfälle, ohne dass eine Ursache zu erkennen ist. Übliche Diagnosen lauten dann "nervöser Magen" oder "Reizdarm".

 

Bevor eine solche Diagnose gestellt wird, sollten auch Ursachen ausgeschlossen werden, die bei der üblichen Routinediagnostik, wie Ultraschall oder Magen- und Darmspiegelung, nicht erfasst werden. Hierzu gehören u. a. Nahrungsmittelallergien.

Zu den am besten untersuchten gehören die IgE-vermittelten Formen. Daneben gibt es IgG-vermittelte Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

 

Hohe Antikörperkonzentrationen der Subklasse IgG4 sprechen für eine intensive Auseinandersetzung des Immunsystems mit den positiv getesteten Nahrungsmitteln. Ursache hierfür ist in der Regel eine erhöhte Durchlässigkeit der Schleimhaut des Dünndarms. Dies führt zu einer immunologischen Überstimmulation mit der Folge von Nahrungsmittelunverträglichkeiten einerseits und/oder einer immunologischen Erschöpfung mit der Folge einer Infektanfälligkeit andererseits.

 

Durch die Ernährungsumstellung, die je nach Befund durch das Weglassen des positiv getesteten Nahrungsmittels oder durch eine Rotationsdiät erfolgen kann, wird das Immunsystem entlastet. Entzündliche Veränderungen der Schleimhaut bilden sich zurück und die Überstimulation des Immunsystems nimmt ab.

 

Anwendungsbeobachtungen zeigen auch, dass sich Gewichtsprobleme durch Vermeidung positiv getesteter Nahrungsmittel günstig beeinflussen lassen.

Das allergo-scan Konzept

 

Da die Zahl der möglichen Allergene sehr groß ist, haben wir ein Stufenkonzept zur Diagnostik nach Nahrungsmittelallergien bzw. von Nahrungsmittelunverträglichkeiten eingeführt.

 

Die Stufe 1 / allergo-scan 20/20 überprüft, ob eine Nahrungsmittelallergie vorliegt und ob es sich hierbei um eine IgE- und IgG4- oder eine pollenassoziierte Form handelt.

 

Eine weitere Abklärung der IgE- bzw. pollenvermittelten Allergie kann durch die gezielte Austestung von Nahrungsmitteln (Einzelallergene, sowie Allergenmischungen) erfolgen. Bei positivem Ergebnis einer Mischung ist dann zur endgültigen Identifizierung eines Allergens eine weitere Austestung erforderlich.

 

Die Stufe 2 / allergo-scan 100 umfasst die Austestung von 100 Grundnahrungsmitteln. Je nach Ergebnis werden ausführliche Ernährungsempfehlungen, sowie Rezepte dem Befund beigefügt.

 

Die Stufe 3 / allergo-scan 200 ist ein umfassendes Untersuchungsprofil mit 200 Einzelallergenen für Personen, die eine maximale Ausdifferenzierung wünschen. Auch zu diesem Profil gehören individuelle Rezepte, Ernährungs-, sowie ausführliche Therapieempfehlungen.

Bei Interesse fragen Sie Ihre behandelnde Ärztin, bzw. Ihren behandelnden Arzt.

Weitere Informationen erhalten Sie auch in unserem Medizinischen Labor von Herrn Dr. med. Josef van Helden unter der Rufnummer 0 21 61 / 81 94 408.