Früherkennung
Prostatakarzinom
Vorsorge ist wichtig!
Jeden Mann kann es treffen.
Prostatakrebs - Früherkennng ist möglich
Das Prostatakarzinom (der Krebs der sogenannten Vorsteherdrüse) gilt mit jährlich 25 000 Neuerkrankungen als häufigste Krebserkrankung des Mannes in Deutschland.
Dabei wird etwa die Hälfte dieser Karzinome erst in einem Stadium entdeckt, in dem bereits keine Heilung mehr möglich ist.
Die Ursache der Erkrankung ist bisher unbekannt. Die im fortgeschrittenen Lebensalter häufig auftretende gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse (das Prostatadenom), stellt keinen Risikofaktor dar, bedarf aber einer besonders sorgfältigen Überwachung.
Eine effektive Diagnostik unter Einbeziehung von modernen Labormethoden kann zur frühzeitigen Erkennung von Prostatakrebs beitragen und damit Leben retten.
Blutwert - PSA
Das Frühstadium der Erkrankung ist symptomlos.
Im fortgeschrittenen Stadium können uncharakteristische Beschwerden auftreten; dazu gehören
- Blasenentleerungsstörung
- Hexenschuß
- Knochenschmerzen
- Gewichtsverlust
- Blutarmut.
Das PSA (Prostata-spezifisches Antigen) ist ein in der Prostata produziertes Eiweiß. Es kommt fast ausschließlich in der Prostata vor und ist auch bei Gesunden in der Samenflüssigkeit und im Blut nachweisbar.
Die eigentliche Aufgabe des PSA bei Gesunden ist die Verflüssigung des Spermas.
Früherkennung
Bei Prostatakarzinomen steigt die PSA-Konzentration im Blut deutlich an, so daß sich dieses Eiweiß gut als Marker für ein mögliches Prostatakarzinom eignet.
Bei einem verdächtigen Ergebnis des Bluttests werden zur Klärung weitere gezielte Untersuchungen durchgeführt (z. B. Ultraschall).
Unsere Empfehlung
Ab dem 45. Lebensjahr sollten Sie 1x jährlich einen Prostatacheck im Blut machen lassen.
Bei frühzeitig erkannten Prostatakarzinomen ist Heilung möglich!
Fragen Sie Ihren Arzt - eine kleine Blutprobe genügt.
