Vorsorge ist wichtig!

 

Knochengesund bis ins hohe Alter

 

In Deutschland leiden etwa 10 Millionen Menschen an Osteoporose.

Der Volksmund nennt diese Erkrankung treffend "Knochenschwund".

 

Mindestens jede dritte Frau leidet - insbesondere nach den Wechseljahren - an verstärktem Knochenabbau, Männer sind seltener betroffen.

 

Ein langsamer Knochenabbau ist eine normale Begleiterscheinung des Alterns.

Bei vielen Menschen (besonders bei Frauen fortgeschrittenen Alters) verläuft dieser Prozess jedoch massiv gesteigert, es kommt zur Osteoporose.

Dabei geht fortwährend Knochensubstanz verloren, wobei irgendwann eine kritische Grenze erreicht ist. Der Knochen wid zunehmend geschwächt und brüchig.

Besonders betroffen hiervon sind Wirbelsäule, Oberschenkelknochen, Handgelenke und Unterarme.

Risiko Knochenschwund

 

Die größte Gefahr bei der Osteoporose liegt in der schleichenden Verminderung der Belastbarkeit des Skeletts, die in aller Regel zu spät bemerkt wird.

 

Als Folge kommt es zu einer erhöhten Anfälligkeit für Knochenbrüche mit all ihren Folgen:

 

      • Schmerzen
      • Bewegungseinschränkungen
      • Wirbelsäulendeformation (sogenannter "Witwenbuckel")

 

Am Ende stehen oftmals dauernde Behinderung und Pflegebedürftigkeit.

Früherkennung

 

Entscheidend für den Erfolg jeder Therapie ist ein möglichst frühzeitiger Beginn: die moderne Labordiagnostik kann helfen, eine Osteoporosegefährdung so rechtzeitig zu erkennen, daß bleibende Schäden verhindert werden können.

Besonders wenn bei Ihnen persönliche Risikofaktoren bestehen (Rauchen, wenig körperliche Bewegung, kalziumarme Ernährung, höheres Alter, Hormonmangel nach den Wechseljahren, familiäre Belastung, Einnahme von Cortisonpräparaten) sollten Sie sich testen lassen.

 

Mit einer einzigen Blutprobe können Sie überprüfen lassen, ob sich Ihr Knochenabbau noch im altersgemäßen Rahmen bewegt, oder im Hinblick auf die Entwicklung einer Osteoporose gesteigert ist.

 

Fragen Sie Ihren Arzt!

Rechtzeitig gegensteuern

 

Wird eine Osteoporose festgestellt, so stehen inzwischen verschiedene gut verträgliche Behandlungsverfahren zur Verfügung, mit denen nicht nur der Knochenverlust aufgehalten, sondern sogar wieder neue Knochensubstanz aufgebaut werden kann.