Volkskrankheit Nummer Eins

 

Geben Sie dem Herzinfarkt keine Chance!

 

Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems sind in Deutschland Volkskrankheit Nummer Eins und die mit Abstand häufigste Todesursache. Männer sind in jüngeren Jahren öfter betroffen als Frauen, jedoch ändert sich dieses Verhältnis durch hormonelle Umstellungen in den Wechseljahren.

Risikofaktoren

 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen können verhindert werden. Sie selbst können viel zur Vorbeugung tun, indem Sie ihre persönlichen Risikofaktoren senken.

Hierbei ist natürlich einerseits eine kritische Überprüfung der Lebensführung gefragt.

 

      • Rauchen Sie wenig!
      • Stellen Sie Ihre Ernährung um!
      • Reduzieren Sie Ihr gewicht!
      • Treiben Sie Sport!

Diese Maßnahmen steigern nicht nur Ihr subjektives Wohlbefinden, sie senken hierdurch auch bereits deutlich Ihr Infarktrisiko.

Sie können jedoch noch wesentlich mehr für die Gesundheit Ihrer Gefäße tun.

Persönliches Risikoprofil

 

In den letzten jahren ist das Wissen über die Zusammenhänge und Ursachen von Gefäßverkalkung und Herzinfarkt rapide gewachsen.

Wir kennen heute einerseits zahlreiche Risikofaktoren, die im Erbgut eines Menschen festgelegt sind und damit die Hauptursache für eine familiäre Häufung von Herzinfarkten darstellen.

Zum anderen lassen sich verschiedene schädliche Veränderungen, die erst im Laufe des Lebens auftreten, frühzeitig erkennen. Dieses können z. B. Störungen im fett- oder Zuckerstoffwechsel sein oder eine verringerte Antioxidative Kapazität (d. h. Fähigkeit zur Neutralisation von aggresiven Sauerstoffverbindungen).

Auf diese Weise können wir anhand spezieller Blutwerte (und ggf. weiterer Untersuchungsbefunde wie Blutdruck, Gewicht, Alter etc.) zunächst feststellen, ob und in welchem Ausmaß Sie hinsichtlich Gefäßverkalkung und Herzinfarkt gefährdet sind.

Gezielt vorbeugen

 

Entscheidend ist dann in zweiter Linie, dass sich aus der Konstellation Ihrer Blutwerte (Fachleute sprechen vom Risikoprofil) ablesen lässt, was Sie zur Vorbeugung am besten tun sollten.

 

So kann nach heutigem Kenntnisstand der Medizin in vielen Fällen bereits die Behebung einer Fettstoffwechselstörung oder die Beseitigung eines Vitamin- und/oder Spurenelementmangels das Infarktrisiko deutlich senken.

 

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Ihre Gesundheit ist es wert!

Geben Sie dem Herzinfarkt keine Chance!

 

Stellen Sie Ihre Ernährung um!

 

Essen Sie weniger tierische Fette und nehmen Sie mehr ungesättigte Fettsäuren zu sich.

Essen Sie mehr Brot, Obst, Gemüse und Meeresfrüchte.

Reduzieren Sie Ihren Alkoholkonsum.

Treiben Sie Sport!

 

Regelmäßige sportliche Betätigung hält nicht nur fit, sonder vermindert auch Ihr Herzinfarktrisiko.

Für ein gutes Herz-Kreislauf-Training eignen sich am besten Radfahren, Laufen, Skilanglauf und Schwimmen.